Mamasein

Bin ich als Mama wirklich gut genug?

Die eine Lüge, die jede Mama über sich glaubt

Mamas sind wahre Heldinnen. Das wird so oft gesagt, dass es schon beinahe abgedroschen klingt, oder? Die Tatsache ist, dass viele von uns Mamas sich immer wieder mit schlechtem Gewissen fragen: Bin ich als Mama wirklich gut genug?

Diese Gedanken nagen irgendwo immer wieder an jeder von uns:

Du wolltest dein Baby stillen, aber es hat einfach nicht geklappt…

Du musst arbeiten gehen und fragst dich, ob du deinen Kindern genug Aufmerksamkeit gibst….

Du kämpfst mit finanziellen Herausforderungen und zweifelst, ob du deinen Kindern genug bietest…



Du fühlst dich oft überfordert und ausgelaugt und ärgerst dich, weil du ungeduldig mit deiner Familie bist…

Du bist immer mit so vielen Dingen beschäftigt und weißt nicht, ob du wirklich allen deinen Kindern gleichermaßen gerecht wirst…

Deine Kinder leben in einer anderen Stadt und du hast das Gefühl, du bist nicht genug für sie da…

Jede von uns erlebt in ihrer ganz eigenen Situation immer wieder solche Fragen, und der Gedanke drängt sich auf: „Ich habe versagt! Ich bin nicht gut genug! Ich mache nicht genug mit meinen Kindern und meiner Familie. Was ist mit all den Dingen, die ich versäumt habe? Andere sind doch viel bessere Mamas…

Du bist gut genug als Mama!

Fakt ist: Jeder Mensch macht Fehler (ich weiß, auch das klingt abgedroschen, aber es ist wahr) – auch du als Mama wirst niemals alles perfekt machen. Um ehrlich zu sein, ganz egal, wie alt dein Kind ist oder deine Kinder, du hast sicherlich schon ein paar Fehler gemacht. Lass es dir von mir einfach noch mal gesagt sein: Niemand ist perfekt. Und es ist okay, wenn du als Mama nicht alles perfekt machst.

Zum Muttertag möchte ich dich (und mich) daran erinnern, dass das, was du in deine Familie investierst, unendlich wertvoll ist – und es ist genug! Jede Mama gibt unfassbar viel – viel Zeit, viel Energie, viel Geld, viel Kreativität, viel Schlaf, viele Tränen…

Ich weiß noch, wie ich mich zum ersten Mal richtig als Mama gefühlt habe, als meine Tochter nach der Geburt nicht gestillt werden konnte. Ärzte und Krankenschwestern sagten, ich müsse ihr die Flasche geben, und nachdem sie diese fast eine Woche bekommen hatte, machte mir niemand wirklich Mut, es weiter mit dem Stillen zu versuchen. Da erwachte die Mama in mir, und ich kämpfte wie eine Löwin darum, meine Tochter wieder zu stillen. Der Lohn dafür war, dass ich sie über ein Jahr entspannt stillen konnte, was für uns beide ein großer Segen war.

Jede von uns Mamas hat mindestens eine, wahrscheinlich aber eher eine ganze Menge solcher Geschichten zu erzählen. Frag mal deine Kinder oder deinen Mann, wofür sie dir als Mama dankbar sind, und fülle dich mit diesen ermutigenden Gedanken.

Mich ermutigt besonders ein Vers aus der Bibel, den ich sehr liebe und der auch für jede Mama passt:

Zefanja 3, 17 für Mamas

Wenn also schon Gott sich über mich freut, dann kann ich mich selbst doch auch aus seiner Perspektive betrachten. Was für eine wunderbare Nachricht für jede Mama, die an sich selbst zweifelt: Gott jubelt, wenn er an mich denkt! Es tut so gut, das zu wissen. Welchen Grund habe ich da noch, mich um meine kleinen negativen Selbstzweifel zu drehen?

Zum Muttertag möchte ich dir deshalb von Herzen Mut machen: Höre nicht auf die Lüge, dass du nicht gut genug bist. Freu dich stattdessen über alle Momente, in denen du dich in deine Familie investieren konntest und über dich hinausgewachsen bist. Mach weiter so! Du bist eine wunderbare Mama!

Ich wünsche dir einen wunderschönen Muttertag!

Alles Liebe,
Natalie

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