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So überwindest du emotionale Tiefs in der Schwangerschaft

Stimmungsschwankungen gehören in der Schwangerschaft bei vielen Frauen hin und wieder dazu. Ist ja auch kein Wunder: Unsere Hormone sind in dieser Zeit kräftig am Schuften! Zeitweise kann einem das Leben dann schon mal ganz schön grau vorkommen. Um schnell aus dem nächsten Schwangerschafts-Tief zu kommen, solltest du mal die folgenden Tipps versuchen…

Halte den Kontakt zu ermutigenden Menschen

Wenn du gerade eine emotional angreifbare Phase hast, kann es dir schnell zu schaffen machen, wenn sich die Leute um dich herum unsensibel verhalten oder dich durch ihr Benehmen und ihre Worte verletzen oder stressen. Natürlich kannst du dir nicht alle Leute in deinem Umfeld aussuchen, aber es ist enorm wichtig, den Kontakt zu positiven Menschen zu halten, die dir guttun. Das ist hoffentlich zum einen dein Partner, mit dem du über deine Gedanken, Sorgen und Wehwehchen sprechen kannst. Du brauchst jedoch auch andere Menschen um dich herum, mit denen du dich austauschen kannst.

Überlege dir doch mal in Ruhe, wer dir eigentlich wirklich guttut, von wem du lernen kannst, das Leben positiv zu sehen, oder bei wem du dir Mut machenden Rat holen kannst. Halte den Kontakt zu diesen Personen und sprich mit ihnen über einige deiner Sorgen oder Frustrationen. Wir brauchen alle Ermutigung, und du in dieser Phase ganz besonders!

Sei geduldig mit dem Leben

Das Babybett passt nicht in die Ecke, die du dir dafür ausgesucht hattest, auf der Arbeit wird so viel von dir erwartet, obwohl du ständig müde bist, und sowieso geht in letzter Zeit so vieles schief! In der Schwangerschaft reagieren viele Frauen sensibel, wenn Dinge anders laufen als erwartet (wenn wir ganz ehrlich sind, nicht nur dann…).

Trotz deines Hormonchaos solltest du dich selbst in solchen Momenten jedoch daran erinnern, dass ein Plan B auch nicht das Schlechteste sein muss. Vielleicht hattest du es dir anders gedacht, aber so oft tritt doch Unvorhergesehenes auf… Wenn du dich darin übst, Planänderungen und „Umwege“ zu akzeptieren, kannst du solche Momente viel entspannter akzeptieren. Das tut auch deinem Baby gut!

Gönn dir mal was

Dein Körper „arbeitet“ momentan für zwei. Denk mal drüber nach: In deinem Körper schlagen jetzt zwei Herzen (bei Mehrlingen sogar noch mehr….)! Kein Wunder, dass du dich so oft müde fühlst… Was du also brauchst, ist ein bisschen Entspannung!

Schaffe dir Momente (nicht stündlich, vielleicht aber täglich), in denen du bewusst etwas Schönes genießt. Ich hab vor Jahren mal einen Gutschein für die Fußpflege bekommen und seitdem ist das für mich der Inbegriff von Entspannung! Vielleicht ist für dich eher ein Friseurbesuch geeignet, um dich mal verwöhnen zu lassen. Oder du gehst ein dickes Eis essen, bittest deinen Mann um eine Fußmassage, kaufst dir ein schönes Umstandskleid oder bestellst eine Pizza … Auch kleine Dinge wie ein paar Stücke Schokolade oder der Lieblingsfilm auf der Couch oder ein gutes Buch tun so gut und helfen enorm beim Ausruhen.  Such dir das auch, was dir besonders viel Freude macht, und dann genieß es und sag dir: „Weil ich schwanger bin!“ 🙂

Fahr zu deinen Eltern und schau mit ihnen Babyfotos von dir an

Die Schwangerschaft ist eine Zeit, in der viele Frauen ihre Familien „wieder entdecken“. Ich weiß sogar von Fällen, wo sich Schwestern durch das Mamawerden nach langer Zeit wieder mit einander vertragen haben. Es ist klar, dass die Schwangerschaft (und alles, was danach kommt) für deinen Mann und dich eine intensive, wunderbar zusammenschweißende Zeit ist. Auch deine Herkunftsfamilie kann in dieser Zeit ein großer Segen für dich sein.

Lass dir von deinen Eltern mal wieder deine Baby- oder Kinderfotos zeigen. Wenn du ihnen zuhörst, wie sie dir über die witzigen, süßen, anstrengenden und vor allem erinnerungswürdigen Dinge aus deiner Babyzeit berichten, wächst ganz bestimmt auch deine Vorfreude auf dein eigenes Baby. Wenn du Freundinnen mit Kindern hast, frage sie aus – glaube mir, jede Mama erzählt gerne über ihr Baby :-). Nutze die Gelegenheit, um ein paar deiner Sorgen und Fragen zu klären – danach wirst du dich schon wieder ein bisschen besser vorbereitet fühlen!

Schlafe genügend

Schlaf ist absolut nicht zu unterschätzen – zu wenig (oder zu viel) davon schlägt schnell aufs Gemüt. Ich habe mal irgendwo gehört, eine Schwangere sollte um 20 Uhr im Bett sein. Das ist wohl leider für viele von uns nicht wirklich machbar, aber du solltest versuchen, deine Zeiten so zu organisieren, dass du regelmäßig 7 bis 8 Stunden Schlaf bekommst. Dann ist am nächsten Tag alles viel leichter… (Das wissen wir ja eigentlich alle, aber abends blendet man das dann doch ganz gerne mal aus, oder?)

Fülle dich mit Gutem

Viele Menschen denken fälschlicherweise, dass man auf seine Gefühle keinen Einfluss hat. Da ist ein großer Irrtum! Klar können wir unsere hormonellen Vorgänge nur bedingt beeinflussen, aber viel wichtiger ist: Das, womit wir uns füllen, formt unsere Gedanken und die wiederum verursachen unsere Gefühle.

Achte also darauf, womit du deine Gedanken füllst: negative Grübeleien, schlechtes Reden, allgemeine Undankbarkeit, Vergleichen mit anderen… oder Dankbarkeit, freundliche Worte, Ermutigungen etc. Das ist Einstellungssache und will jeden Tag neu trainiert werden (dieser Bibelvers erinnert mich persönlich immer wieder daran, was eigentlich „gut“ ist).

Ein Tipp: Wir als Familie haben uns entschieden, ohne Fernseher zu leben, da dieser leider oft keine Hilfe dabei ist, positiv, dankbar usw. zu sein. Aber darüber schreibe ich vielleicht mal einen eigenen Post.

Mein geheimer Notfall-Tipp

Und wenn auf die Schnelle gar nichts hilft – schau dir einfach mal dieses süße Video an. Immer, wenn ich mir das in der ersten Schwangerschaft angesehen habe, kamen mir die Tränen und ich fühlte mich gleich allgemein besser :‘-) Erinnere dich: Schwangersein ist doch einfach etwas Wunderbares!

Sei in dieser Zeit nicht zu hart zu dir selbst, sondern akzeptiere, dass du nicht perfekt bist – das ist schon mal eine gute Übung für die Zeit, wenn dein Kind dann bald endlich da ist!

Viel Kraft und Freude in deiner Schwangerschaft wünscht dir
Natalie

Wie du eine lange Autofahrt mit Kleinkind schaffst

Lange Autofahrten mit kleinen Kindern haben es in sich: Wenn du schon einmal mit einem knatschigen Kind im Stau gestanden hast, dann graut es dir wahrscheinlich vor der nächsten längeren Autofahrt.

Manche Eltern vermeiden sie sogar komplett und verschieben Autoreisen auf die Nach-Kleinkind-Zeit. Mit ein bisschen Planung und Vorbereitung schaffst du es allerdings, den Weg gut zu schaffen und sogar glücklich am Zielort anzukommen…

Sorge für eine entspannte Atmosphäre

Schon bevor die letzte Autotür geschlossen wird, solltest du damit beginnen, eine gute Atmosphäre vorzubereiten. Plane den Reisetag so, dass die Zeit vor der Abreise möglichst stressfrei verläuft und die Stimmung zwischen dir und deinem Mann, zwischen deinen Kindern und allgemein einfach entspannt ist. Schicke die Kinder am Tag vorher pünktlich ins Bett und achte auch darauf, selbst ausgeschlafen und ausgeglichen zu sein – das macht einen Riesenunterschied für die ganze Familie!

Denke an alle wichtigen Zeitfenster

Mache dir auch im Vorfeld schon Gedanken, wie du die Schlafenszeiten deines Kindes in eure Reise integrierst. Soll das Kind während der Fahrt schlafen? Wollt ihr eine Pause machen? Wenn du das Ganze schon vorher durchdacht hast, kannst die Abfahrtszeit und die Rastzeiten planen und fühlst dich von Anfang an gut vorbereitet.

Plane die „Sitzordnung“

Überleg dir gut, wer am besten wo im Auto sitzt. Unsere Tochter wollte eine Zeitlang auf keinen Fall alleine hinten sitzen, sodass meist mein Mann gefahren ist und ich neben ihr saß; mittlerweile ist das bei uns nicht mehr so das Problem.

Setze dich in jedem Fall so hin, dass es für alle entspannt ist, auch wenn das bedeutet, dass eben ein Elternteil auf der Rückbank sitzt. Nichts ist anstrengender, als während der Fahrt permanent nach hinten gebeugt das Kind zu beruhigen…

Wenn du alleine mit deinem Kind unterwegs bist, stelle auf den Beifahrersitz eine Tasche (gut festmachen, damit sie nicht rutscht!), in der alle Dinge verstaut sind, die du mal eben schnell gebrauchen könntest: Essen, Trinken, Ersatzspielzeug usw. Stelle den Kindersitz dann auf den Platz auf der Rückbank, den du mit einem kurzen Griff nach hinten am schnellsten erreichen kannst. Eventuell ist in diesem Fall auch ein Rückspiegel wie dieser* sinnvoll, um das Kind im Blick zu haben.

Ach ja: Eine Sonnenblendesolltest du natürlich sowieso immer im Auto haben…

Sei der Familien-DJ

Gute Musik ist nicht zu unterschätzen: Musik zum Zappeln, Musik zum Ausruhen, vielleicht für größere Kinder auch ein Hörbuch… Nimm passende CDs mit, an denen die ganze Familie Freude hat, oder stelle eine Playlist zusammen. Unsere Tochter liebt diese CD* (und mein Mann und ich auch)…

Sorge für gutes Catering

Dass Essen und Trinken mitgenommen werden müssen, ist klar, aber nicht alles ist für eine stressfreie Zeit im Auto geeignet. Nimm für dein Kind mindestens zwei Trinkbecher mit (falls während der Fahrt einer runterfällt)! Für Reisen hat sich bei uns dieser Becherbewährt und ich kann ihn dir wärmstens empfehlen.

Für das Essen während der Fahrt ist alles praktisch, was die Kinder etwas beschäftigt hält und ihnen gut schmeckt (und eventuell nicht so extrem krümelt). Bei uns kommen gut an:

  • Apfelscheiben (oder Birne, Pflaume, …)
  • Weintrauben oder Blaubeeren
  • Kirschtomaten, Gurkenscheiben
  • Bockwürste
  • Käsestücke und ähnliches.

Bei sehr langen Fahrten ist es auch super, für ein „Picknick“ an einem Rastplatz o.Ä. anzuhalten und dort gemeinsam zu essen.

Vergiss auf jeden Fall nicht, genug feuchte Tücher und Müllbeutel einzupacken!

Pack die richtigen Spielsachen ein

Ich empfehle dir eine gute Mischung aus „bewährt“ und „neu“.

Bewährte und beliebte Spielzeuge können sein:

  • Bücher (die Geräusche machen)
  • Mini-Autos, Tiere
  • Lieblingskuscheltier
  • oder was dein Kind sonst besonders liebt…

Eine Freundin hat mir von einem Auto-Spieltisch erzählt (wie dieser hier*) – ich finde das eine ganz großartige Idee, habe es allerdings bisher selbst noch nicht gebraucht.

Neue Dinge, die das Kind eine Weile beschäftigt halten, sind zum Beispiel:

  • kleine Taschenlampe
  • Strohhälme (unsere Tochter kann sich damit super beschäftigen)
  • Schlüsselanhänger
  • und ähnliche Kleinigkeiten, die glitzern, rascheln oder einfach ganz anders sind als das, was die Kinder so aus dem Alltag kennen.

Unsere Tochter liebt ihre Magnettafel (so eine wie diese hier*), auf der sie selbst malen kann und das Gemalte einfach wieder löschen kann (s. Bild rechts). Ich habe es noch nicht selbst getestet, aber mir gefällt auch sehr die Idee von diesem Malbuch*, in dem dein Kind einfach  gefahrenfrei mit Wasser malen kann.

Und als letzter Tipp: Ruhig bleiben!

Pampers, Wechselwäsche und ähnliches muss natürlich in greifbarer Nähe bleiben, aber das muss ich dir als Kleinkind-Mama ja wohl kaum erzählen :-).

Wichtig ist, sass dich nicht stressen, wenn etwas nicht nach Plan läuft. Achte darauf, dass auch dein Mann und du nicht zu kurz kommen, indem du eure Lieblingssnacks einpackst oder ein Buch, aus dem ihr euch gegenseitig vorlest.

Also dann, gute Fahrt! Und wenn doch mal ein Stau kommt, bleib ruhig: Du hast ja alles gut vorbereitet!

Alles Liebe,
Natalie

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